| ARBEITSGEMEINSCHAFT DER GERMANISTEN NÖ. |
Programm
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Vorveranstaltung zu den
11. Internationalen
Schiller-Gesprächen 2006/07
Tagung AG Germanisten NÖ
Der Staat kann nur so vollkommen sein
wie der Bürger, der ihn trägt
Friedrich Schiller
Mittwoch, 8. November 2006
NÖ Landesbibliothek, Franz Schubert Platz 3, 3109 St. Pölten
Wissenschaftlicher Vortrag: Dr. Johannes Steinringer
Künstlerischer Beitrag: Ksch Hilde Sochor
Anmeldung
Um Anmeldung bis 31. Oktober wird gebeten unter
Tel.: 0664 3408545 oder institut@neueimpulse.at
Eintritt frei
Programmablauf
Begrüßungen
16.00 Uhr
HR Dr. Gebhard KÖNIG, NÖ Landesbibliothek
Dir. Peter WOLSDORFF, Institut neue Impulse durch Kunst und Pädagogik
Mag. Josef WILLINGER, AG Germanisten NÖ
16.15Uhr
Lesung ausgewählter Texte
16.40 Uhr
Vortrag:
"Die Zukunft der Bildung - Anforderungen und Ausblicke" (siehe Rückseite)
Dr. Johannes STEINRINGER
17.15 Uhr
Diskussion
18.15 Uhr
Im Anschluss bittet das Institut zum Buffet
19.00 Uhr
Ksch Hilde SOCHOR liest
"Geisterbahn - eine Wiener Weltreise"
von Lida Winiewicz
Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Und dazu braucht es keinen Flug in ferne Länder, ein kleiner Ausflug mit den Wiener Linien genügt. Lida Winiewicz
20.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
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zum Vortrag von Dr. Johannes Steinringer Die Herausforderung der Lehr- und Erziehungstätigkeit besteht darin, der Zeit voraus zu bilden. Dafür steht uns kein anderes vermittelbares Wissen und Können zur Verfügung als das der Vergangenheit und der Gegenwart. Lehrende werden daher nichts unversucht lassen, einen Blick in die Zukunft zu werfen, in jenen Zeitraum, in dem Schülerinnen und Schüler aus dem Schonraum Schule heraustreten und mit dem Erlernten ihr Leben gestalten. Die Berufs- und Arbeitswelt für Jugendliche am Übergang von der Erstausbildung zum Beruf ist gegenwärtig von Irritationen und Verwerfungen gekennzeichnet: Schullaufbahn- und Studienberatung sowie Berufsberatung werden immer schwieriger, weil die Gültigkeit der verfügbaren Prognosen den Zeitraum von Bildungslaufbahnen nicht mehr erreichen. Noch schwieriger ist die Bildungsplanung. Welche polyvalenten Funktionen hat die Schule in Gegenwart und Zukunft in dieser Situation zu übernehmen? Sind die gegenwärtigen Strukturen und Einrichtungen, Orientierungen und Zielvorgaben, Ressourcen und personellen Verfügbarkeiten geeignet, den Erwerb einer Zukunftstüchtigkeit von Jugendlichen zu ermöglichen? Wohin bildet in diesem Geflecht der Deutschunterricht? Welche Funktion erfüllt er im Bildungskanon? Wo und wie groß sind die Freiräume innerhalb der normierten Vorgaben, um unbeirrbar die zur Bildung anvertrauten SchülerInnen für die Zukunft zu begaben? Diese Fragestellungen sind in einem Referat nicht hinreichend zu beantworten. Überlegungen darüber anzustellen gibt mehr Sicherheit und Zufriedenheit als Sorge. Als Begleitung auf diesem Nachdenk-Prozeß wird der Referent Skizzen zur künftigen wahrscheinlichen Entwicklung in Gesellschaft und Wirtschaft aus dem Blickwinkel der Bildungsforschung anbieten. Besonders wird der Blick in die Zukunft der Arbeits- und Berufswelt gerichtet. Daraus werden Ableitungen für die Zukunft der Bildung getroffen, wobei unschwer zu vermuten ist, dass Bildung inmitten (oder schon am Ende?) der Wissensgesellschaft eine führende Rolle einnehmen muss. Dass sich damit auch die Wertigkeit, die Handlungskonzepte und das Anforderungsprofil für Lehrende ändern müssten, ist leicht zu folgern. Wie in der Ankündigung der Veranstaltung der AG für Germanisten NÖ für 2005 bereits prognostiziert wurde, sollen in Referat und Diskussion die Anregungen für neue Lehr- und Lernformen nicht zu kurz kommen. |
Eine Initiative von
Institut neue Impulse durch Kunst und Pädagogik
NÖ Landesbibliothek
AG Germanisten NÖ
Die Internationalen Schiller-Gespräche stehen unter dem
Ehrenschutz des Landeshauptmannes von Niederösterreich Dr. Erwin Pröll
| agn.pi-noe.ac.at | 10. 11. 2006 |